Zapfenstreich
Anm. : Der Zapfenstreich, [...] war ein Signal zur Nachtruhe, das mit der Trommel, dem Horn oder der Trompete gegeben wurde. Er bedeutete das “[...]Ende des Ausschanks im Lager nach Einbrechen der Dunkelheit [...]“.
Hallo Ihr Lieben,
nach dieser Einleitung ist wahrscheinlich so manchem klar, worum es heute geht. Um den letzten Blogeintrag um genauer zu sein. Dem Fazit, dem Finale und nach einem langen und großen Fest der Reise, der Erfahrung und des Glücks, das Ende des Ausschanks.
Bevor ich euch von unserer Heimreise erzähle, möchte ich allen Neugierigen von unserem Zwischenstopp auf den Fijis erzählen. Wir sind nach einem tollen Aufenthalt bei Dale, von ihrem Bruder zum Flughafen gefahren worden und von dort aus auf die Fijis. Da erwartete uns ein herzlicher Empfang und eine anstregende 3 stündige Fahrt zu unserem Warwick Resort & Spa direkt an der berühmten Coral Coast. Janine hat sich sofort in unser (mehr als luxuriöses) Resort mit 3 Restaurants verliebt und in unser Zimmer mit allem Komfort, den man sich nur wünschen konnte. Ein heftiger Gegensatz zum Waschen im See und leben auf 6 m², wofür wir lange und hart gearbeitet hatten.
Alle Einzelheiten könnt ihr (wenn nicht schon längst erfolgt, wie ich euch kenne) bei Janine erfragen, ich gebe nur grob die Woche wieder. Größtenteils hatten wir spitzen Wetter, schlürften Cocktails, saßen im Pool und am Strand, spielten Karten und am Wichtigsten: aßen. Und das den ganzen Tag, denn bei All Inclusive gibts eigentlich rund um die Uhr was für deinen Bauch, der sich dann auch spontan entscheidet, sich auszudehnen.
Wir sind auf eine Tagescruise zu einem Island gefahren, ganz für unsere 12 Köpfige Gruppe allein, schnorchelten was das Zeug hielt, genossen das interkulturelle Team, sangen Lieder und tranken Bier unter der untergehenden Sonne. Perfekt!
2 Tage der Woche verbrachte ich im Bett durch eine Unverträglichkeit bestimmter Garnelen, aber ganz genau bin ich da dem Übel noch nicht auf die Schliche gekommen. Janine verbrachte (dank des Antibiotikums) nur einen Tag mit einer Blasenentzündung im Bett und wir sind dankbar das beides so schnell ging wie es gekommen war. Den Rest der Zeit verbrachten wir in der Hoteleigenen Fitnessanlage beim Tennisspielen, Tischtennis, Kayakfahren und Schnorcheln. Am letzten Tag unternahmen wir mein persönliches Highlight, eine Jet Ski Safari Cruise. Die ging insgesamt 60km weit zu einer entfernten riesigen Insel, immer zu Zweit auf einem teuflisch-schnellem (80km/h) neuen Yahama Jet Ski. Die Gruppe war nur 6 Mann groß und wir beide hatten einfach den Spaß unseres Lebens.
Abschließend hatten wir einfach einen gigantisch tollen Urlaub und Janine wollte gar nicht ihre Koffer packen, so traurig war sie zur Abreise. Nach anstrengenden 30 h Flug später begrüßten uns Freude und Familie sehr herzlich mit Plakaten, Blumen und Geschenken, vor allem aber mit Freude(ntränen). (Bitte an alle, die ihre Kinder später mal nach deren Reise abholen wollen. Ein großer Flash Fotoapparat ist in dem Moment nicht das erste, in das man schauen möchte
)
Was bleibt zum Abschluss zu unserer Reise zu sagen?
Wir sind mehr als 12.000 km mit unserem Van gefahren und gereist, haben unzählige Male Natur und Land auf verschiedenste Art und Weise bewundert und standen nicht nur einmal sprachlos Hand in Hand nebeneinander. So wurden wir mit allen kleinen und großen Problemen eines Backpacker Lebens konfrontiert, mussten Situationen meistern mit denen wir nicht gerechnet hätten und kamen jedesmal gestärkt aus der Situation hervor als zuvor. Waren wir uns stets gegenseitig ein Motivator und Zuhörer, wenns mal etwas anders lief als geplant und konnten gleich doppelt genießen, wenn wir unsere Ziele (Der gute alte Weg…)erreicht hatten. Wir haben in den 8,5 Monaten eine “schöne Beziehung” zu dem wunderschönen Land entwickelt und fühlen uns auch jetzt, 18.000 km entfernt, sehr verbunden.
Am Meisten jedoch, war es nicht hauptsächlich das Land, die Natur oder die Tiere die uns so sehr begeisterten ( Natürlich auch!!! ). Es waren die Menschen auf dem Land, veranab von den großen- recht Deutschland ähnlichen Metropolen, die wir hier in Deutschland so sehr vermissen und die uns zu jeder Zeit an verschiedenen Orten so herzlich empfangen, aufnahmen und wahre Gastfreundschaft bewiesen. Sie sind es, die uns einen tiefen Einblick in das Neuseeländische Leben gaben, uns auf ihre Reise mitnahmen auf Farm, Orchard oder Schiff und uns jederzeit das Gefühl gaben, willkommen zu sein.
Wir wissen welches Glück wir haben und schätzen es sehr, kulturell solch eine Integration zu genießen und somit zu unserem eigentlichen Endziel zu gelangen.
Das war die Reise in allen Punkten wert, von unserer Reise gibt es nicht einen einzigen negativen Punkt – denn alles bedeutet mehr oder weniger Entwicklung und Erfahrung, auf die wir sehr stolz sind. An alle die ähnliches oder größeres Vorhaben, dafür aber einen Partner zur Organisation, Beratung und letztentlichen (tadellosen) Durchführung suchen, sei hier wärmstens unser Partner AIFS ( www.aifs.de) empfohlen, dem wir hiermit auch nocheinmal für alles danken wollen.
Wir möchten uns auch herzlich bei all unseren Sponsoren (Mamas&Papas und Familie), Freunden und Bekannten bedanken. Für ihre Beteiligung an unserem Abenteuer, für großes Interesse und für warme Worte wenn wir wen vermisst haben.
Und bevor jetzt der Zapfstreich traditionell durchgeführt wird, noch schnell alle Bilder anschauen und eure Kommentare da lassen
Macht’s Gut,
Eure Tobi & Janine






















super schöne abschlussworte!!!
)
ich drück euch beide so furchtbar doll und freu mich das ihr das so gut gemeistert habt und auch heil wieder nach haus gekommen seid!!! (gab ja doch einige brenzlige situationen, wa janine
(so und nu hab ich übermorgen meine bessere hälfte wieder bei mir *freu*)
ich knutsch euch
Brina
Juni 16, 2010 um 7:35 pm